Geschichte

Aus Tradition gewachsen – Vom Orden zu den Alexianern

Seit der Gründung 1930 prägten die Katharinenschwestern das St. Gertrauden-Krankenhaus mit ihrem christlichen Auftrag. Heute führen die Alexianer diese Tradition weiter – getragen vom Erbe des Ordens und dem Engagement der Mitarbeitenden.

Errichtet und am 4. November 1930 in Berlin-Wilmersdorf eröffnet wurde das damalige “Sankt Gertrauden-Krankenhaus” von den Katharinenschwestern, deren römisch-katholische Ordensgemeinschaft auf über 400 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Ihr Bestreben lag darin, Arme, Kranke und Hilfebedürftige stets nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen zu betreuen. Ihre christlichen Werte sind bis heute eng mit der Einrichtung verwurzelt.

Die Ordensgemeinschaft der Katharinenschwestern ist ein römisch-katholischer Frauenorden, der 1583 in Braunsberg von Kaufmannstochter Regina Protmann gegründet wurde. Sie hatte sich bereits im Alter von 19 Jahren mit Gleichgesinnten dazu entschlossen, nach dem Vorbild der Heiligen Katharina von Alexandrien Menschen in Armut und Not zu helfen.

 

Errichtet am 4. November 1930

 in Berlin-Wilmersdorf

Ihr Erbe wird heute von den Schwestern fortgesetzt, die am Campus des Sankt Gertrauden-Krankenhaus leben und sich der Seelsorge sowie den Ordensaufgaben widmen. Am Campus leben Schwester M. Christine CSC und Schwester Cléria CSC.

In früheren Jahren hatten geistliche Schwestern – je nach Ausbildung – vielfältige Tätigkeiten im Krankenhaus ausgeführt. Im Laufe der Jahre zogen sich viele Schwestern aus dem Arbeitsleben immer mehr aus Altersgründen zurück. Ihre Arbeit wird von etwa 1.000 Angestellten sowie zahlreichen Ehrenamtlichen fortgeführt und unterstützt.